Spastik bei Querschnittlähmung: Ursachen und wirksame Behandlung
Einleitung
Spastik gehört zu den häufigsten Folgeerscheinungen einer Querschnittlähmung – und zu den belastendsten. Unkontrollierte Muskelzuckungen, schmerzhafte Krämpfe, gestörter Schlaf: Für viele Betroffene ist Spastizität im Alltag oft schwerer zu ertragen als die Lähmung selbst. Was viele nicht wissen: Mit dem richtigen Therapieansatz lässt sie sich deutlich reduzieren.
Wie entsteht Spastik nach einer Rückenmarksverletzung?
Normalerweise regelt das Gehirn über absteigende Nervenbahnen kontinuierlich den Muskeltonus. Nach einer Rückenmarksverletzung fällt diese Kontrolle weg. Das Rückenmark unterhalb der Läsion reagiert nun unkontrolliert auf Reize – und löst übersteigerte Reflexe aus. Das Ergebnis sind unwillkürliche Muskelkontraktionen, die von kurzen Zuckungen bis zu lang anhaltenden, schmerzhaften Verkrampfungen reichen.
Über 65 % aller Menschen mit Paraplegie oder Tetraplegie sind betroffen. Bei hohen Läsionen (Tetraplegie) ist die Spastik in der Regel ausgeprägter. Verstärkt wird sie oft durch Harnwegsinfekte, Kälte, Vollblase oder Stress – äussere Faktoren, die immer zuerst abgeklärt werden sollten.
Was hilft gegen Spastik bei Querschnittlähmung?
Die Behandlung muss individuell angepasst werden. Medikamente wie Baclofen oder Tizanidin können helfen, haben aber Nebenwirkungen – vor allem Müdigkeit und Muskelschwäche. Botulinumtoxin-Injektionen wirken lokal und temporär. Operative Eingriffe bleiben seltenen Ausnahmefällen vorbehalten.
Den nachhaltigsten Effekt zeigt regelmässige, neuromotorisch wirksame Bewegungstherapie – und genau hier setzt die GIGER® MD® Therapie an. Durch koordinierte, rhythmische Bewegungen mit allen vier Extremitäten werden neuronale Netzwerke im Rückenmark direkt stimuliert. Das senkt die Reflexerregbarkeit – und damit die Spastik – auf eine Weise, die Medikamente allein nicht erreichen.
Warum regelmässiges Training der Schlüssel ist
Das Rückenmark ist anpassungsfähiger als lange angenommen. Regelmässige, gut strukturierte Bewegungsreize können die neuronale Selbstorganisation des ZNS aktiv fördern – ein Effekt, der sich kumuliert: Je konsequenter das Training, desto stabiler und dauerhafter die Verbesserung.
Viele Patientinnen und Patienten berichten nach einigen Wochen GIGER® MD® Training von einer spürbaren Abnahme der Spastik, besserem Schlaf und weniger Schmerzen. Einige beschreiben es so: «Ich konnte endlich wieder durchschlafen – zum ersten Mal seit Jahren.»
Das Training ist schmerzfrei, ohne Medikamente und kann nach einer kurzen Einführung im Therapie Center täglich zu Hause durchgeführt werden – was die Regelmässigkeit entscheidend erleichtert.
Fazit: Spastik ist behandelbar
Spastik nach Querschnittlähmung ist keine unabwendbare Begleiterscheinung, die man einfach hinnehmen muss. Mit einem gezielten Ansatz – der Ursachen beseitigt, Medikamente wenn nötig einsetzt und neuromotorisches Training konsequent integriert – lässt sich die Lebensqualität deutlich verbessern.
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Autor: Combo AG, Hersteller und Vertreiber der GIGER® MD® Therapie
Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Letzte Aktualisierung: 2026